Hinault, der 'eisstarke' Reiter - Retro Shop
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Mit -7 und einem sibirischen Wind auf dem Fahrrad zur Arbeit. Das gleiche Schicksal ist für viele von uns. Aber zum Glück kompensieren wir das, indem wir uns warm anziehen. Solltest du jetzt vorschlagen, Radrennen zu fahren … Wir dürfen nicht darüber nachdenken! Richtig? Vor 38 Jahren haben sie anders gedacht. Einschließlich des Radfahrers Bernard Hinault.

La Doyenne

20. April 1980; es ist kalt, sehr kalt … 174 Fahrer sind am Start von ‘La Doyenne’ (besser bekannt als Lüttich-Bastogne-Lüttich) bereit, und einer von ihnen ist Hinault. Er ist mürrisch und will eigentlich zu Hause vor dem Kamin sitzen. Und er ist nicht der Einzige, der das denkt. Aber was er und 21 andere Fahrer nur nicht erkennen, ist, dass sie schließlich die einzigen Finisher des Rennens sein werden.

Die 67. Ausgabe von ‘La Doyenne’ geht als eine der denkwürdigsten, heroischsten und besonders kältesten Ausgaben aller Zeiten in die Geschichtsbücher ein. Unten eine kurze Zusammenfassung.

The lone rider

Hinault Luik-Bastenaken-Luik

Hinault bij Luik-Bastenaken-Luik alleen voorop

Zu Beginn des Rennens begann es zu regnen, aber das verwandelte sich bald in einen echten Schneesturm. Nach etwa 12 Kilometern gaben die ersten Fahrer bereits auf. Und das ist nur ein kleiner Prozentsatz der Gesamtsumme für diese Fahrt. Hinault war auch kalt, man kann eiskalt sagen. Zum Aufwärmen begann er auf dem Steig in Stockeu zu beschleunigen. Er fuhr von seinen Teamkollegen weg und der 2-Minuten-Rückstand, den er auf Pevenage hatte, war so hoch.

 

Voor hij het wist was hij Pevenage al voorbij gesjeesd. Hij lag nu alleen op kop.. Zijn handen zaten zowat vastgevroren aan het stuur, de kou voelde hij eigenlijk al niet meer en zijn knieën maakte volle toeren. Het leek net alsof zijn lichaam een eigen wil had gekregen. Maar ondanks de verblindende sneeuwvlokken kon hij 1 ding maar al te goed zien: de eindstreep.

 

Bevor er es wusste, war er bereits an Pevenage vorbeigegangen. Er war jetzt alleine im Kopf. Seine Hände waren am Steuer fast erfroren, er spürte die Kälte nicht mehr und seine Knie waren voller Geschwindigkeit. Es schien, als hätte sein Körper einen eigenen Willen erhalten. Aber trotz der blendenden Schneeflocken konnte er nur eines gut sehen: die Ziellinie.

Im Schatten von Merckx

Dieser dauerhafte Schaden, den er erlitten hatte, war nicht der schlimmste. Hinault wollte der größte Radfahrer aller Zeiten werden. Trotz all seiner Siege war er nur im Schatten von Eddy Merckx. Die Tour of 86 war der Moment, um aus diesem Schatten herauszukommen. Beide Fahrer hatten 5 Tourneys auf dem Buckel und dies war Hinault’s Chance, der erste Fahrer zu werden, der jemals 6 Finalsiege holte. “Ich hätte diesen Belgier schlagen können”, sagte Hinault. Leider hat er diesen Kampf gegen Merckx verloren. Aber wo hat er wirklich verloren?

 

Zurück zum 20. April 1980. Die starke Beschleunigung zusammen mit der eiskalten Kälte hatte seine Knie zu stark belastet. Seine Willenskraft brachte ihn zum Sieg, aber er verlor ihn einfach.

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