EDDY MERCKX, DER GRÖßTE JEMALS IM RADSPORT

27 May 2020 Von Wijtze De Groot Geschichte

Edouard Louis Joseph (Eddy) Merckx, geboren am 17. Juni 1945, ist ein ehemaliger belgischer Radrennfahrer, der zwischen 1960 und 1978 aktiv war. Nach dieser Zeit blieb er dem Radsport erhalten, indem er eine Fahrradfirma namens ,,Eddy Merckx" gründete. Mit 525 gewonnenen Rennen gilt er im Radsportmagazin als der beste Radsportler aller Zeiten. Die französische Zeitschrift ,,Vélo‘‘ bezeichnete ihn im Jahr 2000 als ,,den Größten aller Zeiten im Radsport". Eddy steht immer noch stolz und fest an der Spitze der ewigen Weltrangliste der besten Radfahrer - siehe procyclingstats.com

WIE EDDY MERCKX BEGANN

Als Kind schaute Eddy Merckx zu dem Radsportler Stan Ockers auf. Als er 1956 abstürzte, war er, wie viele seiner Landsleute, tief erschüttert und traurig. Mit Stan Ockers als Vorbild begann Merckx 1961 seine Radsportkarriere, wo er bereits drei Jahre später seinen ersten Meilenstein erreichte. Er wurde Weltmeister in Sallanches, Frankreich. Im Jahr 1966 gewann er sein erstes Mailand-San Remo. In der Folgezeit wiederholte er dies noch sechs weitere Male und stellte einen Rekord auf, der bis heute noch nicht erreicht wurde. Ein Jahr später wurde er im niederländischen Heerlen Straßenrad-Weltmeister, eine Auszeichnung, die er noch zwei weitere Male gewinnen sollte.

Eddy Merckx gewinnt hier 1975 das Mailand-San Remo.

DOPING

Eddy Merckx war der erste Belgier, der den Giro d'Italia (Italien-Rundfahrt) gewann. Er tat dies 1968. Wegen Dopingvorwürfen wurde er ein Jahr später aus dem Rennen genommen. Merckx war am Boden zerstört, was er in einem kontroversen Interview auf emotionale Art und Weise deutlich machte. Bis heute behauptet er, dass die Dopingprobe manipuliert wurde. Trotzdem gewann er den Giro noch vier weitere Male.

TOUR DE FRANCE

1969 war ein Höhepunkt für Merckx, als er zum ersten Mal in seiner Radsportkarriere die Tour de France gewann. Das machte ihn zu einem Nationalhelden, denn es hatte 30 Jahre gedauert, bis ein Belgier die Tour de France gewann. Beim Anstieg zum Tourmalet konnte niemand mit ihm mithalten, was sich auch auf den nächsten 140 Kilometern nicht änderte. Er fuhr allein auf dem Soulor, dem Aubisque und im kilometerlangen flachen Finale und gewann mit acht Minuten Vorsprung.

Merckx sollte die Tour de France noch vier weitere Male gewinnen: 1970, 1971, 1972 und 1974. Viele denken, dass er Angst vor dem Gegner Luis Ocaña hatte, der 1973 gewann, und nicht teilnahm. In diesem Jahr fuhr er statt der Tour de France die Vuelta (Spanienrundfahrt), die er auch gewann. Mit insgesamt fünf Siegen bei der Tour de France stellte er einen Rekord auf, der bis heute noch nicht gebrochen wurde. Jacques Anquetil, Bernard Hinault, Miguel Indurain und Lance Armstrong sind die einzigen, die das geschafft haben. Lance Armstrong schien den Rekord in den Jahren 2004 und 2005 auf sieben Siege auszubauen, doch diese wurden 2012 nach einem Dopingbericht und einem Geständnis fallen gelassen.

PERSEVERANCE

Nachdem Merckx bei einem Radrennen in Blois schwer gestürzt war, wurde das Radfahren, das bis dahin ein selbstverständlicher Teil seines Lebens gewesen war, immer schwieriger und anstrengender. Bemerkenswert ist, dass er trotz seiner Verletzung eine sehr große Anzahl der Rennen, die er fuhr, gewann. Im Jahr 1971 gewann er sogar 54 der 120 Rennen.

Es ist im Radsport-Peloton üblich, die Gewinne bei kleineren Rennen an einen Domestiken (ein Fahrer, der dem Teamleiter bei Rennen assistiert) zu vergeben, aber Eddy Merckx folgte dieser Linie nicht. Er hat niemandem außer sich selbst den Sieg gegönnt. Weil er der Beste war und in seinem Siegeshunger die Konkurrenz fast verschlang, bekam er den Spitznamen ,,The Cannibal‘‘.

ZEITWELTREKORD

In Mexico City stellte Merckx damals einen weiteren Weltrekord auf. Im Jahr 1972 brach er den Weltzeitrekord, was bedeutet, dass er die größte Strecke in einer Stunde zurücklegte. Dieser Rekord wurde zwölf Jahre später von Francesco Moser gebrochen, wurde aber später wieder zurückgenommen, da das Rad eine spezielle Konstruktion hatte und dies daher kein faires Rennen im Vergleich zu dem Rad war, das Merckx fuhr. Um an einem Radrennen teilnehmen zu können, müssen seither die UCI-Regeln erfüllt werden. Der Rekord von Merckx steht also immer noch und kann nur geschlagen werden, wenn dies auf einem Rad geschieht, das dem entspricht, das Merckx 1972 benutzt hat.

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